KR26#6
Felsbergpark


Donnerstag, 6. August 2026,
19.00 – 22.00 Uhr






Davina Andrea Deplazes

*1999 (Surrein)

Davina Andrea Deplazes lebt und arbeitet in Luzern und Graubünden. Ihre Praxis verbindet Skulptur, Relief und Installation und untersucht, wie innere Zustände und sozio-räumliche Strukturen körperliche und architektonische Lesbarkeit prägen. Die Narrative ihrer Figuren entfalten sich in verschiedenen Medien, wobei das Relief als zentrales Verhandlungsmedium dient. Materialien wie Glas, Surselva-Speckstein, Berner Sandstein oder Autolack fungieren als Bedeutungsträger, traditionelle Handwerkstechniken verschränken sich mit zeitgenössischen Verfahren.




Caroline von Gunten

*1999 (Surrein)

Caroline von Guntens Werke entstehen oft seriell und verändern sich je nach Ausstellungskontext. Sie verbinden Fiktion und Dokumentation und hinterfragen, wie Geschichten entstehen und verstanden werden. Ihre Arbeiten thematisieren Wahrnehmung, Gewöhnung und das Akzeptieren problematischer Zustände. Realität erscheint als kollektive Konstruktion, die sich durch neue Erzählweisen verschieben lässt. Kunst wird dabei zum Übersetzungsprozess, der Übergänge, Irritationen und körperliche Erfahrungen sichtbar macht.





Judith Leupi

Judith Leupi arbeitet vorwiegend mit analoger Fotografie. Sie ist an alltäglicher Architektur und Strukturen interessiert und wie diese losgelöst werden können um ein Eigenleben zu entwickeln. In ihrer Arbeit werden oft Objekte, aus dem Bildmaterial solcher Elemente, in einen Bühnenraum gesetzt und wieder abfotografi-ert. Die Bewegung, Neigung und der Ausschnitt der Kamera wird genauso wichtig, wie das 'Verhalten' der Objekte in der Bildfläche. Fragen der Proportion, Schwerkraft und die Spannung zwischen der Szenerie und dem Kamera Auge sind wiederkehrende Themen.



Seraina Fässler

Seraina Fässler, aka „Seina“, ist Klangkünstlerin und Sounddesignerin. Mit der Programmiersprache SuperCollider entwickelt sie eigene Instrumente, die sie in der Performance live steuert. Ausgangspunkt ist dabei die grundsätzlich kalkulierbare Natur digitaler Systeme. Sie interessiert sich besonders für Momente, in denen diese kippt: wenn Feedback entsteht, sich Resonanzen aufschaukeln oder das Verhalten des Systems nicht mehr vollständig vorhersehbar ist. Die dabei entstehenden Artefakte und instabilen Zustände nutzt sie als kompositorisches Material.


Gestaltung David&Golia