K26#1
Alter–Friedhof
Mittwoch, 22. Juli 2026
19.00 — 22.00 Uhr
Thomas Knüsel
*1984
Thomas Knüsel ist Medienkünstler, Creative Technologist und Dozent. In seiner künstlerischen Praxis erforscht er die Schnittstellen von Technologie, Materialität, Wahrnehmung und Kunst. An der HSLU DFK arbeitet er als Dozent für Digital Cultures bei Camera Arts und baute das Digitallabor MediaDock auf und entwickelte unter anderem das KI-Modul „Artificial Intelligence – Creative Practices, Critical Perspectives”. Bis 2023 war er als Senior Research Associate am Departement Architektur der ETH Zürich tätig. Auf Festivals und Konferenzen wie dem 39C3, Meshfestival, Weltformat Festival hält er Vorträge und Workshops zum Verhältnis von KI und Kunst. Seit 2012 beteiligt er sich an nationalen und internationalen Ausstellungen. 2013 und 2017 erhielt er ein Kunststipendium des Kantons Zug
Raphael MuntwyleR
Raphael Muntwyler reduziert soziale und politische Themen auf ihre Kernpunkte. Die resultierende plakative und zeichenhafte Form ist eingängig und soll für ein breites Publikum verständlich sein. Mit
der Überspitzung sucht er die Grenzen zum Absurden. Wichtig ist ihn die Freiheit im Medium und Material: das Oszillieren zwischen den Techniken und Materialitäten wirkt befruchtend. Ein Gemälde wird zum Objekt, ein Objekt wird zum Zeichenträger.
der Überspitzung sucht er die Grenzen zum Absurden. Wichtig ist ihn die Freiheit im Medium und Material: das Oszillieren zwischen den Techniken und Materialitäten wirkt befruchtend. Ein Gemälde wird zum Objekt, ein Objekt wird zum Zeichenträger.
NOra vetter
Sie spielt und schreibt und improvisiert musik, meist mit bratsche, häufig mit elektronik, manchmal mit körper, stimme, licht, effekten oder objekten, immer für ganz bestimmte räume. Viel in kollektiven prozessen experimentierend (kulturbrauerei luzern, semblance, gelbes haus, mutual support, im duo mit Silvan Koch), zieht Alice hier alleine los; in die bösen, neugierigen, verspielten und verwirrten ecken gemeinsamer wahrnehmung, in den kaninchenbau, die ursuppe, zarte verästelungen, röchelndes weiterkriechen, doppelte böden, verspiegelte fragen, sanftes schweben, innehalten, schweiss unter den fingerkuppen. Zärtliches abtauchen, intuitive abstraktion, strukturen entstehen und zerfallen wieder, verweben sich und spannen bögen von hier bis unter die haut.